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Ausstellungen

17.02.                     31.03.2017

Villa Romana-Preisträger 2017

Andrea Bellu/Matei Bellu, Carina Brandes, Kasia Fudakowski, Stefan Pente, Farkhondeh Shahroudi

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 17. Februar, um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung

 3-Kanal-Video/Audio, 113 min

Kasia Fudakowski, Carina Brandes, Ausstellungsansicht, Courtesy die Künstlerinnen und ChertLüdde, Berlin

 3-Kanal-Video/Audio, 113 min

Stefan Pente, Ausstellungsansicht, Courtesy der Künstler

 3-Kanal-Video/Audio, 113 min

Farkhondeh Shahroudi, Andrea Bellu/Matei Bellu, Ausstellungsansicht, Courtesy die Künstlerinnen

 3-Kanal-Video/Audio, 113 min

Carina Brandes, Untitled, 2010-2015, Courtesy der Künstlerin

Fotos: Ela Bialkowska, OKNOstudio

Zu Beginn ihres zehnmonatigen Aufenthalts in Florenz stellen sich die Villa Romana-Preisträger 2017 mit neuen Arbeiten vor. Andrea Bellu/Matei Bellu, Carina Brandes, Kasia Fudakowski, Stefan Pente und Farkhondeh Shahroudi wurden von den Juroren Natascha Sadr Haghighian (Künstlerin) und Moritz Wesseler (Direktor des Kölnischen Kunstvereins) nominiert.

Andrea Bellu/Matei Bellu leben heute in Berlin. In ihren Filmen, Zeichnungen, Texten und Installationen spüren sie Risse und Fehlstellen in historischen Narrationen auf und übertragen diese in eine reduzierte Bildsprache. Ausgehend von migrantischen, postkolonialen und feministischen Perspektiven beschäftigen sie sich mit Auslassungen und Unterschlagungen im gegenwärtigen Alltag.

Carina Brandes, 1982 in Braunschweig geboren, studierte ebendort und lebt in Leipzig. Sie arbeitet mit dem Medium der analogen Schwarzweiß-Fotografie, die sie im Labor selber entwickelt. Meist steht sie als Akteurin vor der Kamera und inszeniert sich in ebenso beiläufigen wie verspielten Situationen, die zwischen kontrollierter Anordnung und Kontrollverlust changier.

Kasia Fudakowski, 1985 in London geboren, lebt seit 2006 in Berlin. Sie studierte an der Ruskin School of Drawing and Fine Art in Oxford. In ihren Skulpturen und Installationen arbeitet sie sowohl mit abstrakten wie figürlichen Elementen, die sie manchmal in performativen Akten selbst persifliert. Häufig unterliegt ihren Arbeiten die Struktur des Witzes und der Comic-Theorie, indem sie einen unbewussten und emotional aufgeladenen Bedeutungssprung verkörpern.

Stefan Pente, 1964 in Zürich geboren, lebt seit 1995 in Berlin. Zentrale Frage in seinen installativen, performativen und filmischen Arbeiten ist die Konstruktion von Identität mittels Beschreibungen, Zuschreibungen und Kategorisierungen. Anhand von Objektgruppen, Material-Assemblagen und Performances, die sich so weit als möglich einer sprachlichen Erfassung entziehen, hinterfragt er die Notwendigkeit von und Motivation für Darstellungen des exotischen Anderen.

Farkhondeh Shahroudi, 1962 in Teheran geboren, fand nach Protesten gegen das Schah-Regime in den 90er Jahren in Deutschland Asyl. Nach einem Malerei-Studium an der Universität Al Zahra in Teheran studierte sie an der Fachhochschule Dortmund Kunst und Design. Ihre zum Teil großformatigen, mit arabischen Schriftzeichen bestickten textilen Körperskulpturen sind u.a. in der Sammlung des British Museum in London. 2011 widmete ihr der Deutschlandfunk ein Hörspiel.

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