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Veranstaltungen

18.09.2018

Artist Talk

Aliou Badou Diack und Mario Pfeifer

19 Uhr

Aliou Badou Diack, Totem, 2018, Acryl und Pigment auf Leinwand;
Film still, Mario Pfeifer, Again /Noch einmal, 2018


Im Rahmen des Projekts SEEDS FOR FUTURE MEMORIES sprechen die beiden Künstler Aliou Badou Diack und Mario Pfeifer über ihre künstlerische Arbeit und stellen ihre jüngsten Produktionen vor.
Das Projekt SEEDS FOR FUTURE MEMORIES ist eine Kooperation zwischen der Künstlerresidenz Thread in Sinthian, Senegal und der Villa Romana in Florenz. Dreizehn Künstlerinnen und Künstler aus Afrika und Europa setzen sich mit den aktuellen Migrationsbewegungen, ihren Narrativen sowie mit kolonialen Verflechtungen, gegenwärtigen Begegnungen und Konfrontationen auseinander.


Aliou Badou Diack (geboren 1987 in Sidi Bougou in der Mbour Region, Senegal) studierte an der Ecole Nationale des Arts de Dakar (ENA) in Dakar. Die Praxis von Aliou Diack zeichnet sich durch eine Schichtung von Acrylfarbe und die Beimischung natürlicher Pigmente aus. Sein visuelles Universum mit neo-naturalistischen Motiven ist geprägt von Erinnerungen an eine durch Agrarkultur geprägte Landschaft seiner Kindheit, die sich mit Elementen des Großstadtdschungels verbindet. Bestiarien und hybride Mischwesen werden lebendig und knüpfen an traditionelle Erzählungen an. Aliou Diack ist Mitglied der u.a. vom senegalesischen Künstler Issa Samb gegründeten Gruppe Laboratoire Agit‘Art, die sich mit einer internationalen Gruppenausstellung im OFF-Programm der diesjährigen Biennale in Dakar präsentierte.

Mario Pfeifer (geboren 1981 in Dresden) erforscht Repräsentationsstrukturen und Konventionen über das Medium Film. In einer Praxis von Überlagerungen verwebt er transkulturelle Referenzen aus Kunstgeschichte, Film und Politik. Mario Pfeifer präsentierte seine Arbeiten in einer Vielzahl von Einzelausstellungen in Institutionen auf der ganzen Welt, so im Museo Nacional de Bellas Artes, Santiago de Chile (2014), Fotomuseum Winterthur (2015), im Ludlow38, New York (2015) und den Kunstsammlungen Chemnitz (2018). Seine Filme wurden im MoMA PS1 in New York (2013), Kunsthaus Bregenz (2013), Seoul New Media Festival (2015), beim Filmfest Oberhausen (2016) und im CAC Contemporary Art Center, Vilnius, (2016) gezeigt und erhielten vielfach Auszeichnungen. Seine jüngste Videoarbeit Again /Noch einmal wurde für die 10. Berlin Biennale (2018) produziert.


Im Rahmen des Projekts


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