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Ausstellungen

17.02.                     25.03.2011

Villa Romana – Preisträger 2011

Thomas Kilpper, Nora Schultz, Rebecca Ann Tess, Vincent Vulsma

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Thomas Klipper und Vincent Vulsma

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Nora Schultz und Vincent Vulsma

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Rebecca Ann Tess, Ausstellungsansicht

Rebecca Ann Tess, Dad Dracula is Dead (2009), Video (still)

Thomas Kilpper, Nora Schultz, Rebecca Ann Tess, Vincent Vulsma und Henrik Olesen sind die Preisträger 2011 des Villa Romana-Preises. Anfang Februar treffen die ersten vier Künstler in Florenz ein und präsentieren sich sogleich in einer ersten gemeinsamen Ausstellung mit neuen Arbeiten. Henrik Olesen, der von Juli bis November 2011 in der Villa Romana arbeiten wird, stellt dann anlässlich der OPEN STUDIOS am 10. September aus. Die diesjährigen Villa Romana–Preisträger wurden von den Juroren Kathrin Romberg, Kuratorin der 6. Berlin Biennale, und dem in Berlin lebenden Künstler Willem de Rooij benannt.

Thomas Kilpper, 1956 geboren, studierte an den Kunstakademien Nürnberg, Düsseldorf, Frankfurt und lebt in Berlin. Kilpper operiert mit künstlerischen Interventionen, die in politische und soziale Realitäten hineinwirken oder diese bildhaft reflektieren. Er nimmt im Rahmen des dänischen Pavillons an der diesjährigen Biennale Venedig teil. 2009 stellte ihn die Villa Romana bereits mit einer Ausstellung und dem Projekt Ein Leuchtturm für Lampedusa! vor. Thomas Kilpper arbeitete u.a. in der South London Gallery, in der Generali Foundation Wien, in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt, und 2009 im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg. In Berlin betreibt er die Autorengalerie After the Butcher.

Nora Schultz, 1975 geboren, studierte an der Städelschule Frankfurt und lebt in Berlin. Ihre Arbeiten sind gekennzeichnet von einer ausgeprägten formalen Grammatik, die die Schwerkraft des Objekts und seine Fragilität als Bedeutungsträger zu binden sucht. Nora Schultz hat in den vergangenen Jahren international ausgestellt, 2009 u.a. im Kölnischen Kunstverein, auf dem Art Statement der Art Basel (mit Sutton Lane, London), bei Dependance, Brüssel (2008) und in der Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin. Im vergangenen Herbst widmete ihr die Fondazione Giuliani in Rom eine große Einzelausstellung.

Rebecca Ann Tess, 1980 geboren, studierte an der UdK Berlin und an der Städelschule in Frankfurt. In ihren Filmen arbeitet sie mit fiktiven Trailern, Found Footage Material und dem Re-enactment von Figuren der Filmgeschichte, um Stereotype, Auslassungen und Ordnungsmacht der öffentlichen Bild-, bzw. Massenmedien zu untersuchen. 2010 hatte Rebecca Ann Tess Einzelausstellungen im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden und in der Kölner Galerie Figge Rosen. Ihre Arbeiten waren u.a. im Portikus und im Frankfurter Kunstverein zu sehen.

Vincent Vulsma, 1982 in Zaandam / NL geboren, studierte an der Gerriet Rietveld Academie und lebt in Berlin. Er arbeitet mit Ready Mades und Malerei und reflektiert dabei sowohl selbstreferentielle wie gesellschaftspolitische Parameter und Abstraktionen. Auf der 6. Berlin-Biennale war er mit einer Reihe von Bildern vertreten, die klassische Faltenmalerei suggerierten, in der Tat aber in Folien verpackte, unbearbeitete Leinwände exponierten. Vincent Vulsma stellte u.a. in der Galerie Cinzia Friedländer, Berlin, bei Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam und Cubitt, London, aus.

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