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Ausstellungen

30.09.                    04.11.2011

Monolith/ life

Aglaia Konrad
Willem Oorebeek




aglaia

Installationsansichten

Monolith/ life ist eine gemeinsame Ausstellung von Aglaia Konrad (1960 in Österreich geboren) und Willem Oorebeek (1953 in den Niederlanden geboren). Beide leben in Brüssel, haben bisher aber nie zusammen ausgestellt. Während Aglaia Konrad mit dem Medium des fotografischen Bildes und Films die Strukturierung von Räumen und Blicken, die Aneignung von Raum und den Bau sozialer Formationen untersucht, arbeitet Willem Oorebeek mit den Wahrnehmungsformen medialer Bilder und Drucksachen.

Ausgangspunkt für ihre gemeinsame Ausstellung in Florenz war der 16 mm-Film, den Aglaia Konrad 2010 – im Anschluss an ihren Aufenthalt als internationale Gastkünstlerin in der Villa Romana – in den Marmorbrüchen von Carrara drehte. Er ist Bestandteil ihres Zyklus’ von 16mm-Filmen Concret & Samples, der skulpturalen Architekturen gewidmet ist und jetzt komplett gezeigt wird.

Premiere hat daneben das Video Angertal, das die Architektur von Ameisen in einem kleinen Biotop in einem österreichischen Tal aufzeichnet und die emsige Arbeit der Insekten mit fundamentalen Fragen nach Glauben, Position und Orientierungssinn kurzschließt. Angertal wird im neuen Gartenpavillon der Villa Romana gezeigt.

Die Ausstellung Monolith/ life thematisiert die Präsentation von Filmen in einer installativen Raumanordnung, die in Zusammenarbeit mit dem belgischen Architekten Kris Kimpe für die Räume der Villa Romana entwickelt wurde. Sie wird begleitet von einer Druckedition mit dem bearbeiteten Motiv des Bruegelschen Turm von Babel.

Aglaia Konrad hat an zahlreichen internationalen Ausstellungen teilgenommen, u.a. an der documentaX (1997) in Kassel, Cities on the Move (1998 und 1999, Bordeaux, New York, London, Helsinki, Wien), der Shanghai Biennale (2000), Gazes of Architecture on the Body, Tokyo Wonder Site und Museum of Contemporary Art, Kumamoto (2010), sowie In the First Circle, Tapies Foundation Barcelona (2011). 2009 widmete das Museum für Gegenwartskunst in Siegen Aglaia Konrad und Armin Linke eine Doppelausstellung.

Willem Oorebeek stellt im Herbst 2011 zeitgleich in der Robert Miller Gallery in New York und bei Modern Art in London aus. 1994 hatte er eine Einzelausstellung im Witte de With in Rotterdam, 1997 bespielte er den Niederländischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Seine Arbeiten wurden u.a. in der Generali Foundation in Wien (2011), bei Culturgest in Lisabon (2008), im SMAK in Gent (2006), im Badischen Kunstverein in Karlsruhe (2004) und im Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam (1988; 2001) ausgestellt.

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