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Ausstellungen

17.02.                     16.03.2012

Villa Romana – Preisträger 2012

Wolfgang Breuer, Nine Budde, Sophie Reinhold, Yorgos Sapountzis

Sophie Reinhold, Another prospect (2011), Beton, Metall,
Point de Non-Retour (2011). Holz, Teppich, Marmorgrund (rechts)

Nine Budde, I lost my sense of Romanticism (2009), Video, Ton, 9 Min

Wolfgang Breuer, O.T. (2010), Wolle (Acryl/Nylon) auf PVC, 21 x 29,7 cm
O.T. (2011), Toner auf Farbkopie, 21 x 29,7 cm (rechts)

Yorgos Sapountzis, Fast Cast Past (2011), Videoinstallation, Stangen, Band, Stoff, Video, 5 Min

Auch im neuen Jahr gilt die erste Ausstellung in der Villa Romana den soeben eingetroffenen Preisträgern. Wolfgang Breuer, Nine Budde, Sophie Reinhold und Yorgos Sapountzis wurden von den Juroren Antje Majewski (Künstlerin) und Anja Nathan-Dorn (bis 2011 Leiterin des Kölnischen Kunstvereins) mit dem renommierten Villa Romana-Preis 2012 ausgezeichnet, der einen zehnmonatigen Aufenthalt in Florenz sowie ein monatliches Stipendium umfasst.

Wolfgang Breuers (1966 in Augsburg geboren) künstlerisches Interesse gilt der Organisation von Flächen und Räumen in urban-politischen und abstrakt-ästhetischen Kontexten. Er stellte in den vergangenen Jahren u.a. im Etablissment d’en face in Brüssel, in der Simultanhalle in Köln und im Cubitt in London aus. 2009 widmeten ihm die KunstWerke in Berlin eine Einzelausstellung.

Nine Budde (1975 in Freiburg geboren) agiert in ihren Performances, Videos und Installationen mit der verborgenen Exzentrik ihrer ProtagonistInnen. Gesellschaftliche Milieus, die sich normalerweise voneinander abgrenzen, brechen auf und setzen unerwartete Energien und Formationen frei. Nina Budde stellte u.a. im KUB des Kunsthaus Bregenz und in der Pariser Glassbox aus, 2009 war sie Stipendiatin der Fondazione March in Padua.

Sophie Reinhold (1981 in Berlin geboren) ist Malerin und arbeitet sowohl mit altmeisterlichen Techniken auf Marmorgrund wie mit konzeptuellen Bildanordnungen, Folien und Neonleuchten. Ihr Interesse gilt dem Verhältnis von Bildgrund und Farbe sowie Bildobjekt und Raum. Die Kunsthalle Exnergasse in Wien widemte ihr 2010 eine Einzelausstellung (mit Hannes Schmidt).

Yorgos Sapountzis (1976 in Athen geboren) bezieht sich in seinen Interventionen auf den öffentlichen Raum und seine Monumente. Er durchquert festgefügte Ordnungen mit kollektiven Choreografien. Die Displays seiner Performances werden als Installationen in Ausstellungsräume überführt. Yorgos Sapountzis hat an vielen internationalen Ausstellungen teilgenommen, u.a. an based in berlin (2011). Die Fondazione Morra Greco in Neapel widmete ihm 2010 eine Einzelausstellung.

Der Villa Romana–Preis wird vom gemeinnützigen Verein Villa Romana ausgelobt und finanziert mit Mitteln der Deutsche Bank Stiftung, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie weiterer privater Förderer.

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