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Veranstaltungen

15.10.2021

Künstlergespräch

Ľuboš Kotlár und Norbert Olàh im Gespräch mit Teodora Talhos

Norbert Olàh, Brickwalls on the corner of Szerdahelyi and Karacsony Streets Nr. 2, 2019, Öl auf Leinwand, 150 x 200 cm

Ľuboš Kotlár und Norbert Olàh, beide Internationale Gastkünstler 2021 in der Villa Romana, werden über ihre neuesten künstlerischen Projekte sprechen. Die beiden Künstler wurden für einen zweimonatigen Aufenthalt im Rahmen einer Kooperation zwischen dem European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC) und der Villa Romana Florenz ausgewählt. Im Anschluss an die Präsentation der beiden Künstler findet eine Diskussion über kollektive Mittel der Kunstproduktion, Lokalisierung und Repräsentation statt. Die Diskussion hat ein offenes Format, bei dem das Publikum eingeladen ist, sich aktiv zu beteiligen.


L'ubos Kotlár, 1991 in der Slowakei geboren, studierte Fotografie und Neue Medien an der Academy of Fine Arts and Design in Bratislava, der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und der Aalto School of Art Design and Architecture in Helsinki (2012 - 2018). Seit 2012 hatte er mehrere Einzelausstellungen in der Slowakei und arbeitete auch als Kurator. Im Jahr 2018 wurde er mit dem Grand Prix der Biennale für Theaterfotografie in der Slowakei ausgezeichnet.

Norbert Oláh, 1990 geboren, studierte an der Ungarischen Universität der Schönen Künste (2010 - 2016) und absolvierte ein Jahr im Rahmen des Erasmus-Programms an der Faculdade de Belas-Artes da Universidade de Lisboa. Seit 2015 hat er mehrere Preise und Stipendien erhalten und hatte Ausstellungen in Ungarn und Österreich. Seine jüngste künstlerische Arbeit konzentriert sich auf eine Art malerische Kartografie eines der sich schnell verändernden Stadtteile von Budapest, wo er auch lebt und arbeitet.

Teodora TalhoÈ™, geboren 1997 in Oradea, Rumänien, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und absolviert derzeit ihr Masterstudium in Kuratorischen Studien an der Städelschule und Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie hat mehrere Ausstellungen in Rumänien und Deutschland kuratiert. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf alternativen Formen des Widerstands und dem Konzept der Außenseiterinnen und Außenseiter in der zeitgenössischen Kunst.

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