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Vorschau

17.10.2020

Talk
"It's Not An Art Piece, But A Social Movement" -
das Vermächtnis vom Neuem Tanz, Contact Improvisation und Gemeinschaft
Jeremiah Day und Adalisa Menghini

18 Uhr


rosa murales

Jeremiah Day, Does Posterity Need Community, Or Vice-Versa? (School For New Dance, Amsterdam), inkjet Print, 2020 (Ausschnitt)


An diesem Abend lädt der Künstler Jeremiah Day die Performerin Adalisa Menghini zu einer informellen Diskussion ein, die an ihr laufendes Gespräch über die Bedeutung von Contact Improvisation und Neuen Tanz anknüpft - einer losen Familie von Praktiken, die von Body-Mind-Centering bis zu Simone Fortis Logomotion-Arbeit mit Sprache und Bewegung reicht. Die zweite Generation des postmodernen Tanzes etablierte ein Feld irgendwo zwischen Gemeinschaftsbildung, Heilung und Kunst. Welche Relevanz hat das für die Kultur heute?

Das gemeinschaftliche Ethos des Neuen Tanzes und sein pädagogischer Ansatz bilden die Grundlage für Days Forschungsprojekt mit dem Center for Educational Research and Academic Development in the Arts (CERADA) der Uniarts Helsinki, über das er zu Beginn der Unterhaltung berichten wird. Menghini wird über ihre jahrzehntelange Arbeit als Tänzerin, Lehrerin und Wissenschaftlerin auf diesem Gebiet reflektieren.

Der Abend findet im Rahmen eines Workshops von Jeremiah Day statt, der gemeinsam von der Villa Romana und dem Performing Arts Research Centre (PARC) veranstaltet wird, und der Teil des Ausstellungsprojekts If It's For The People, It Needs To Be Beautiful, She Said im Frühjahr 2021 ist.


Während des Workshops (15. - 25. Oktober) lehren:

Alessandra Palma di Cesnola, Performerin, Lehrerin und Gründerin des Garage Performance Studio in Florenz. Als Absolventin der SNDO - School for New Dance Development in Amsterdam studierte sie Zeitgenössischen Tanz und Contact Improvisation bei den führenden Vertretern des amerikanischen Neuen Tanzes in New York. Sie führt die Contact Improvisation sowohl in Italien als auch im Ausland fort, überträgt ihre Sprache auf die Choreografie und verbindet sie mit anderen Disziplinen wie der Feldenkrais-Methode und Tai Chi Chuan.

Adalisa Menghini ist Choreografin, Performerin, Tänzerin und Lehrerin in Berlin. Sie studierte an der SNDO Amsterdam, danach absolvierte sie ihren M.A. in Neurophysiologischer Psychologie. Menghini praktiziert die Feldenkrais-Methode, performt Improvisationen, kreiert Stücke und hat mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet, darunter Dieter Heitkamp, Nita Little, Keith Hennessy, Kirstie Simson, LaborGras, Sasha Waltz und Tino Sehgal.

Jeremiah Day studierte Kunst an der Universität von Kalifornien, Los Angeles und absolvierte anschließend ein Residency-Programm an der Rijksakademie in Amsterdam. Von der Performance im Kunst-Kontext kommend studierte er Bewegung und arbeitete regelmäßig mit der Pionierin des postmodernen Tanzes Simone Forti zusammen. In Days Werk verflechten sich politische und persönliche Realitäten durch verschiedene Techniken, darunter Fotografie, Video und Bewegung. Er ist derzeit Post-Doktoranden-Stipendiat am Center for Educational Research and Academic Development in the Arts (CERADA) der Uniarts Helsinki, das sich mit der Rolle der Kunstpädagogik im öffentlichen Leben befasst.


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