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Jury für den Villa Romana-Preis 2019

Eva Birkenstock hat im Herbst 2016 die Leitung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf übernommen.  Sie wurde 1978 in Siegen geboren und studierte Ethnologie, Kunstgeschichte und spanische Romanistik in Köln, Havanna und Berlin. Danach folgten mehrere Stationen an Ausstellungshäusern: 2005 ging sie als wissenschaftliche Assistentin zum Kunstverein in Hamburg, drei Jahre später übernahm sie die künstlerische Leitung der Halle für Kunst Lüneburg. 2010 wechselte sie als Kuratorin an das Kunsthaus Bregenz. Sie verantwortete dort ein neues Konzept für die Eingangshalle, die KUB-Arena. Birkenstock machte sie zu einem Ort des Austauschs und lud Künstlergruppen, Wissenschaftler und andere Kooperationspartner ein. 2014 ging sie in einem Kuratorenaustausch nach New York, um für ein Jahr den Ausstellungsraum des Goethe-Instituts, das Ludlow 38, zu leiten. Sie kuratierte zahlreiche Einzellausstellungen, u.a. von Yona Friedman, Dani Gal, Dora Garcia, Nick Mauss, Katrin Mayer, Ulrike Müller, Emma Hedditch, Suchan Kinoshita, Johannes Paul Raether, Tris Vonna-Michell, Ian White and Susanne Winterling. Gruppenausstellungen, u.a. On Performance, 2010 (kuratiert mit Joerg Franzbecker), Nairobi - A State of Mind, 2012, Beginning Good. All Good. - Actualizations of the Futurist Opera 'Victory Over the Sun', 2011 (mit Kerstin Stakemeier & Nina Koeller).

Maria Thereza Alves ist eine international renommierte Künstlerin, die seit vielen Jahren in Berlin lebt. Sie stellte u.a. auf der Sharjah Biennial 13 2017 aus, auf der Documenta 13 (2012), auf der Sao Paolo Biennale 2010 und 2016, der Moscow Biennale of Contemporary Art 2015 und der 8. Berlin Biennale 2014. Sie ist 1960 in Brasilien geboren, studierte an der Cooper Union in New York und ist seit den 80er Jahren international als Künstlerin gefragt. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik. 1978 und 1979 war sie aktives Mitglied des International Indian Treaty Council. Sie gründete das Brazilian Information Center, ein Forum für die Belange von Menschen indigener Herkunft. 1981 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der Partido Verde Ecologista de México in São Paulo. Sie arbeitet an Projekten im Feuchtgebiet Pantanal in Brasilien, in dem Bergdorf Matsunoyama in Japan, dem größten Hafen von Guangzhou in China, in der indigenen Gemeinde Amatlan im Zentrum von Mexiko, in dem Bauerndorf Fadiouth in Senegal und in Europa. 2015 hat Maria Thereza Alves an dem Symposium UNMAPPING the RENAISSANCE teilgenommen, das die VR gemeinsam mit dem KHI organisierte.