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Interviews

2020

Daniel Baker

Notes from the waiting room #1

Am 29. April hätte die FUTUROMA Ausstellung in der Villa Romana eröffnet werden sollen, die im vergangenen Jahr im Rahmenprogramm der Biennale Venedig ihre Premiere hatte. FUTUROMA zeigt 14 Roma-Künstlerinnen und Künstler aus acht Ländern: Celia Baker, Ján Berky, Marcus-Gunnar-Pettersson, Ödön Gyügyi, Billy Kerry, Klára Lakatos, Delaine Le Bas, Valérie Leray, Emília Rigová, Markéta Šestáková, Selma Selman, Dan Turner, Alfred Ullrich, László Varga.

Die Ausstellung wurde von ERIAC (Europäisches Roma-Institut für Kunst und Kultur) in Auftrag gegeben und von Daniel Baker kuratiert. Er untersucht dabei die Rolle der Kunst bei der Durchsetzung sozialer Handlungsfähigkeit in Form einer eklektischen Praxis, die den zeitgenössischen Kunstdiskurs und seine sozialen Auswirkungen durch die Rekonfiguration von Elementen der Roma-Ästhetik hinterfragt.

Parallel zur FUTUROMA Ausstellung sollten eine Roma-Künstlerin – Mirga-Tas aus Czarna Góra /Polen – und ein eine Roma-Künstler – Robert Gabris aus Wien und Malgorzata – für jeweils zwei Monate in der Villa Romana leben und arbeiten. Auch diese Aufenthalte mussten nun verschoben werden.

Im Moment wissen wir nicht, wann die Villa Romana wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird und wann FUTUROMA eröffnet werden kann. Wir hoffen, bald. In der Zwischenzeit möchten wir Sie mit einem Gespräch, das Angelika Stepken mit Daniel Baker geführt hat, in die Thematik der Ausstellung einführen.


Daniel, beginnen wir mit dem Titel der Ausstellung FUTUROMA und seinem Bezug zur Bewegung des Afrofuturismus. Warum beziehst Du Dich strategisch auf diese Lektion der schwarzen Diaspora, um eine Zukunft für die Kultur der Roma zu skizzieren?

Nachdem mir zunehmend bewußt wurde, auf welche Weise der Afrofuturismus neue Wege ermöglicht hat, über die Erfahrungen der Schwarzen nachzudenken und davon zu berichten, wurde mir klar, dass ein solcher Ansatz auch geeignet wäre, um die Erfahrungen der Roma erneut zu betrachten. Insofern versteht sich das FUTUROMA Projekt als ein Ort radikaler Neuinterpretation der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Roma durch eine Verschmelzung von Uraltem, Alltäglichem und Futuristischem. Neben diesem nach vorn gerichteten Fokus bietet das Projekt ein Mittel zur Kritik der gegenwärtigen Situation der Roma und zur Überprüfung historischer Ereignisse, indem es sich auf Aspekte des Afrofuturismus bezieht, um die Rolle der zeitgenössischen Kunst der Roma bei der Definition, Reflexion und Beeinflussung der Roma-Kultur zu untersuchen.

Die Vorstellung von Roma-Körpern in einer spekulativen Zukunft kann Gegenerzählungen in Gang setzen, die die reduktive Art und Weise, wie Roma-Kultur verstanden und folglich konstruiert wurde, in Frage stellen. Ein solcher Ansatz kann auch dazu benutzt werden, unseren kulturellen Ausdruck – über die einschränkenden Motive der Unterdrückung hinaus – zu einer radikal progressiven Vision der Roma zu bewegen. Das Projekt ist nicht nur ein Mittel, um die Geschichte der Roma auf eindrucksvolle und einnehmende Weise wieder zu entdecken, sondern es schafft auch einen Raum, in dem wir uns eine Zukunft vorstellen können, in der die Roma wirklich dazugehören – und zwar in Gegenüberstellung zu jener Erzählung, dass wir Relikte der Vergangenheit bleiben und keine Zukunft haben. Das Projekt dient daher als ein Mittel, um alternative Perspektiven auf die Vergangenheit und Zukunft der Roma zusammen zu führen und gleichzeitig die Roma fest im Hier und Jetzt zu verorten.

Ich weiß nicht, wie viele Künstlerinnen und Künstler Du für diese Ausstellung in Betracht gezogen hast. Aber Deine endgültige Wahl schafft eine sehr subtile Balance zwischen intimen Werken und solchen, die sich auf das gemeinschaftliche und öffentliche Leben beziehen, zwischen sehr zeitgenössischen Positionen und solchen, die der handwerklichen Tradition näher stehen, zwischen professionell ausgebildeten und autodidakten Künstlerinnen und Künstlern, zwischen Jungen und Älteren. Ich habe mich gefragt, ob diese Konstellation durch das Thema selbst gegeben ist: Roma Kunst heute? Oder verstehst Du es ein politisches Konzept, das auch in anderen Kontexten als kritische Annäherung an so genannte zeitgenössische Standards angewendet werden könnte?

Ich stimme zu, dass die Hintergründe und das Praxis-Ethos der Künstlerinnen und Künstler sehr unterschiedlich sind, das ist eine der Stärken der Ausstellung. Es war meine Absicht, jedes Kunstwerk nach seiner eigenen Fähigkeit, Bedeutung zu vermitteln, und nicht nach dem Ruf der Künstlerin /des Künstlers auszuwählen. Dies hat in der Tat zu einem breiten Querschnitt von Praktiken und Objekten geführt. Diese Herangehensweise steht im Mittelpunkt meiner bisherigen Forschung, meiner eigenen Atelierpraxis und kuratorischen Arbeit: Die Implikationen einer gemeinschaftlichen und häuslichen künstlerischen Praxis durch die Linse des zeitgenössischen Kunstdiskurses zu betrachten, um die darin enthaltenen Bedeutungen und Implikationen zu entfalten. Dies klingt auch bei meinen Überlegungen in Bezug auf Hierarchien künstlerischer Praxis als Sinnbild sozialer Marginalisierung an.

Jedes Kunstwerk in der Ausstellung wurde so ausgewählt, dass es seine individuelle Rolle bei der Besetzung der Erzählung des FUTUROMA Konzepts erfüllt. Indem die Arbeiten Elemente der Vergangenheit, des Jetzt und des Morgens verkörpern, bezeichnen sie einen Kreislauf der Existenz, in dem wir alle unsere Rolle zu spielen haben. Folglich sollen die Kunstwerke Erwartungen unterbrechen, neue Einsichten ermöglichen, das Potenzial der künstlerischen Praxis der Roma und die sich daraus ergebenden Sichtbarkeiten hervorheben, Vorurteile unterbrechen und Platz für neue Erzählungen schaffen. Innerhalb der Ausstellung werden diese disparaten Elemente in einer Art von Einigung zusammengeführt, die über verschiedene Netzwerke Differenz ermöglicht. Sie plädiert für den Wert dieser Kunstwerke, dieser Menschen und dieser Gemeinschaften, die innerhalb eines breiten Praxis- und Wissensfeldes agieren und sich auf dieses beziehen.

Diese Denkweisen über künstlerische Praxis, Kunstobjekte und die Menschen, die sie herstellen, sind sicherlich auf verschiedene Kontexte übertragbar. In einer Kunstwelt, in der die künstlerische Tätigkeit oft als eine seltene Praxis dargestellt wird, deren letztendliches Ziel die Übertragung in harte Währung ist, muss es Raum für andere Ansätze geben. Die Ideen, die im Rahmen von Projekten wie FUTUROMA durchdacht werden, können eine wertvolle Ergänzung der Bandbreite des aktuellen Denkens und der aktuellen Praxis sein.

Wenn Du von "Kunst als Werkzeug im täglichen Leben" sprichst, erinnert mich das an die utopischen Ideen der Moderne, die nach einer Vereinigung von Kunst & Leben /Verbesserung des Lebens durch künstlerische Erwägungen suchten. Es lässt auch an die sogenannte Autonomie der Kunst denken, von der Renaissance hin zu Kunstwerken als globalen Investitionsgütern heute. Auch das ist tägliches Leben. Aber ich vermute, Du sprichst viel mehr in den Dimensionen von Menschen und Gemeinschaften.

Vielleicht kann der Begriff der "Kunst als Werkzeug" des täglichen Lebens als ein utopisches Ideal gedacht werden, das der Moderne und zuvor Initiativen wie der britischen Arts-and-Crafts-Bewegung folgt mit ihrem Eintreten für wirtschaftliche und soziale Reformen Mitte des 19. Jahrhunderts. Aber ich würde sagen, dass es bei der Idee einer Kunst als Werkzeug des täglichen Lebens weniger um Kunst und Design als einen Weg zur Verbesserung des Lebens geht als vielmehr um eine Lebensweise, in der die kreative Praxis integraler Bestandteil ist – ein Prozess von unten nach oben und nicht von oben nach unten. Die Idee einer engeren Verbindung zwischen den Praktiken der Kunst und des Lebens hat auch Auswirkungen auf die Rückgewinnung der Kunst aus der privilegierten Arena des Museums und einer Kunstwelt, in der der Schwerpunkt auf Marktinteressen und Wissenshierarchien liegt – auf einer Trennung von intellektuellem, kulturellem und finanziellem Kapital.

Du lebst in Florenz, dem Geburtsort der autonomen Kunst, und begegnest tagtäglich dem Sinn, der Macht und den Freuden, die die Kunstwerke der Renaissance vermitteln. In ihrem Kern bleiben diese Objekte aber Instrumente der Macht des Staates und der Kirche. Das Publikum wird von der transzendentalen Natur der Kunst überzeugt, von ihrer Schönheit und ihrem Können, die dazu dienen, Ideen und Erzählungen zu fördern, die vom alltäglichen Leben weg, hin zum zutiefst Spirituellen und Intellektuellen weisen. Dieses Modell der Trennung ist es, wie das moderne Museum immer noch verstanden wird, und aus meiner Sicht scheint es wenig Appetit darauf zu geben, die Dinge auf unterschiedliche Weise anzugehen.

Für mich, die ich in einem westlichen, weißen, exklusiven Kunstkanon aufgewachsen bin und glücklicherweise immer wieder auf Praktiken /Kulturen /Menschen treffe, die von dieser Hierarchie ausgeschlossen waren, stellt sich immer wieder die Frage, was wir zu verlernen haben: Einfach nur akzeptieren, dass es Raum für andere Ansätze gibt?  Würde das bedeuten, Strategien der Inklusion - Exklusion hinter sich zu lassen?

Die Kunstwelt, im Hinblick auf große Institutionen, ist ein schwerfälliges Biest, das Zeit braucht, um auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren. Sie hinkt daher anderen, unmittelbareren Instrumenten zur Reflexion und Vermittlung des gegenwärtigen Stands der Dinge hinterher. Die anhaltende Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft in Bezug auf ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht und Klasse beispielsweise wird nur langsam in der Kunstwelt reflektiert. Dies liegt vielleicht zum Teil daran, dass die Kunstwelt auf vertraute Umgebungen angewiesen ist, um neue Arbeit und neue Stimmen zu finden. Aber vielleicht ist die Art von Kunst, die die Veränderungen und neuen Herausforderungen in der Gesellschaft widerspiegelt, an diesen Orten nicht zugänglich. Der kreisförmige Weg von Kunstgalerien, Kunstmessen und Biennalen kann zu einem begrenzten Einfluss- und Meinungsspektrum führen und die Bandbreite und Qualität der Arbeit nicht widerspiegeln, die zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfindet. Es gibt nach wie vor eine Abneigung dagegen, über die Sicherheit und Bequemlichkeit vertrauter Rundgänge hinauszuschauen, um neue Ansätze zu finden.

Ich glaube, dass der Wunsch nach Gleichberechtigung im Mittelpunkt meiner Arbeit und meiner Ideen steht, und die Annahme, dass es Raum für unterschiedliche Ansätze gibt, passt zu dieser Vorstellung. Dennoch gibt es meiner Erfahrung nach ein solches ebenes Spielfeld noch nicht. Wenn Gleichheit existiert, dann verschwindet der Akt des Ausschlusses und damit auch die Notwendigkeit der Einbeziehung. Vielleicht ist es noch zu früh, um sich eine solch radikale Strategie voll zu eigen zu machen. Vielleicht müssen mehr Fortschritte erzielt werden, um diejenigen einzubeziehen, die außen vor bleiben, bevor solche Ideen greifen können.

Mit der FUTUROMA Ausstellung und anderen zunehmenden GRT-Aktivitäten (Gypsy Roma and Traveller) im kulturellen Bereich nutzt Du die Plattform für zeitgenössische Kunst auf der Suche nach Sichtbarkeit, um diese Kultur in den Augen der Mehrheiten zu gestalten?

Sichtbarkeit ist ein Schlüsselthema für die Gemeinschaften der Gypsies, Roma und Fahrenden (Roma ist der Sammelbegriff in einem internationalen Umfeld). Negative Bilder von Roma, die auf historisch voreingenommenen Auffassungen der Gruppe beruhen, halten sich hartnäckig, und die Notwendigkeit, ihnen mit alternativen Beispielen der Roma-Kultur und vielfältigen Darstellungen des Lebens der Roma zu begegnen, bleibt ein wichtiges Instrument auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Die Plattform für zeitgenössische Kunst ist einer von mehreren Kontexten, in denen authentischere und aussagekräftigere Bilder vom Leben der Roma verbreitet und von den Roma gefeiert werden können. Sie ermöglicht auch den Zugang zu einer breiteren Gesellschaft, indem sie Menschen über die Realitäten der Roma-Erfahrung und den Wert der Roma-Kultur aufklärt. Die Welt der zeitgenössischen Kunst dient auch dazu, Künstlerinnen und Künstler aus Roma-Gemeinschaften einen Weg der beruflichen Entwicklung zu bieten, auf dem sie ihre Karriere vorantreiben und Einfluss auf den breiteren zeitgenössischen Diskurs nehmen können.

Die Existenz der Werke von Roma-Künstlerinnen und -künstlern in der zeitgenössischen Kunstwelt bedeutet für Roma-Individuen die Möglichkeit, dass sie sich an der öffentlichen Debatte beteiligen können - ein Weg, der vielleicht nicht so konfrontativ und vielleicht auch nicht so unsicher ist wie andere direktere politische Plattformen. Das Umfeld für zeitgenössische Kunst bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die in politisch ausgerichteten Arenen vielleicht nicht vorhanden sind. Dies ist meiner Meinung nach einer der verbleibenden Werte dieses Feldes, dass unabhängig davon, wie extrem die Botschaft oder die Aktion ist, sie immer noch mit einem offeneren Geist und weniger konfrontativ als in anderen Kontexten betrachtet werden kann.

Ich frage mich, wie einzelne GRT-KünstlerInnen damit umgehen, derart Vertreter von GRT zu sein, und wie /ob dies ihre künstlerische Produktion beeinflusst? Ich erinnere mich an Diskussionen in den 1990er Jahren, wo z.B. von türkischen Künstlerinnen und Künstlern eine gewisse politische Kunst erwartet wurde, insbesondere im europäischen Kontext.

Ich denke, dass eine künstlerische Praxis, die an eine bestimmte Identitätsposition gebunden ist, einschränkend wirken kann, insbesondere wenn bestimmte Bedeutungen innerhalb der Kunstwerke nur innerhalb eines bestimmten Kontextes relativierbar sind. Ich habe dies mit einer Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die Roma sind, diskutiert, und das Gespräch verläuft oft in derselben Ausrichtung; Sie wollen, dass ihre Werke von möglichst vielen Menschen gesehen und erlebt werden, und jedes spezifische Etikett kann als Negation dessen gesehen werden. Dennoch glaube ich, dass gute Kunst in verschiedenen Kontexten operieren und weiterhin Bedeutung und Einsicht in einer Vielzahl von Situationen vermitteln kann, indem sie ihre Labels transzendiert und sie gleichzeitig umarmt. FUTUROMA ist ein Beispiel dafür, indem die Ausstellung Werke zeigt, die universelle Bedeutungen tragen und gleichzeitig in einer bestimmten Subjektivität verankert sind. Nur einige der Werke nehmen direkten Bezug auf die Belange der Roma, aber im Rahmen der Ausstellung werden die Roma-Qualitäten in jedem der Werke erforscht und ans Licht gebracht. Ich denke, dass die meisten Roma-Künstlerinnen und -künstler, mich eingeschlossen, glücklich darüber sind, dass ihre Werke auf möglichst viele Arten interpretiert werden und vielfältige Bedeutungen vermitteln. All diese Bedeutungen sind in gewisser Weise gültig.

Da ich seit langer Zeit als Künstler, Forscher und Kurator im Bereich der bildenden Kunst der Roma arbeite, hatte ich die Gelegenheit, die Arbeit einer großen Zahl von Kunstschaffenden zu erleben, die eine Gypsy, Roma und Fahrenden-Herkunft haben. Meine ersten Recherchen verfolgte ich im Vereinigten Königreich, wo die Zahl der professionell ausgebildeten Künstlerinnen und Künstler, die sich als aus GRT-Gemeinschaften stammend identifizieren, sehr gering ist. Im Mittelpunkt meines Interesses standen die künstlerischen Praktiken der Gemeinschaften, die das tägliche GRT Leben durchziehen und die stark in die Lebenshandlungen integriert sind, nicht als separate Kunst-Aktivität betrachtet werden. Diese Vorstellung von Kunst als Werkzeug im täglichen Leben, einer Funktionalität der Kunst, wenn Du so willst, ist ein verbindendes Element in den Werken der FUTUROMA Ausstellung. Dies ist in einigen Werken deutlicher zu erkennen als in anderen, manche artikulieren das in narrativen Begriffen, andere auf eine eher erfahrungsmäßige oder phänomenologische Weise. Solche gemeinsamen Themen führen zu einem Dialog über das gesamte Projekt hinweg und regen zu neuen Denkweisen über die Kunstwerke in ihrer Beziehung zueinander, zu den Künstlerinnen und Künstlern und zu den Gemeinschaften, aus denen sie stammen, an.

Daniel Baker ist Künstler, Kurator und Kunsttheoretiker und lebt in London. Der in Kent geborene Romani Gypsy promovierte 2011 zu Roma Aesthetics am Londoner Royal College of Art mit der Studie Gypsy Visuality: Alfred Gell’s art nexus and its potential for artists. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter dem British Museum in London und der Tishman Speyer Collection in New York. Zu seinen Publikationen gehören We Roma: A Critical Reader in Contemporary Art (2013) und Bohemia Revisited im Magazin The European (2012). Ausstellungen und Projekte: u.a. 2017 The Travellers, KUMU, Tallinn, 2013 Former West: Documents, Constellations, Prospects, Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 2011 Call the Witness, 2nd Roma Pavilion, Venedig Biennale, Venedig.

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